Menu

6 Einfache Übungen zum Faszientraining ohne Hilfsmittel


Previous
Next

Faszientraining ist voll im Trend. Die kleinen »Wunderwerkzeuge« Blackroll & Co. sollen Stress-Verklebungen im Fasziengewebe lösen und die Beweglichkeit verbessern. Besonders in der heutigen Zeit, die vom vielen Sitzen und einseitigen Bewegungen geprägt ist, braucht unser Gewebe noch ganz andere Reize als Druck/Massage um funktionsfähig und leistungsstark zu bleiben – z.B. Zugspannung, Federn und Wippen.

Dazu zeigt Euch Isabelle von YOathlete heute 6 Faszien-Übungen ohne Hilfsmittel, mit denen ihr eure Faszien ganz einfach auch zuhause trainieren könnt.

Die heutige Sequenz besteht aus 6 Übungen, in denen das Fasziensystem multidirektional gespannt und wieder entspannt, sprich geladen und entladen, wird. Auch Wippen, Federn, Schwingen und leises Springen (Rebounce) halten das Bindegewebe elastisch und kraftvoll und trainieren unseren Körpersinn.

Wie neu ist Faszientraining wirklich?
Eigentlich sind bei jeder Sportart wenigstens Teile des Fasziensystem im Einsatz. Ideal sind Sportarten, die einen großen Bewegungsradius umfassen und Bewegungen wie Springen, Wippen, Schwingen und Stretchen mit einbeziehen.

Schon die alten Yogis haben Faszien trainiert! Die meisten Yoga-Übungen (Asanas) werden unter Dehnspannung ausgeführt und wirken entlang der Verläufe der dominanten myofaszialen Zugbahnen (Quelle: Tom Meyers – Anatomy Trains).

Heute integrieren sogar Fitnesstrainer immer öfter Yoga-Übungen zur Verbesserung der körperlichen Funktionen und als Verletzungsprophylaxe in ihr Training.

1. Äpfel pflücken
Stell Dich hüft-weit und aufrecht hin. Greife abwechselnd mit den Händen in die Luft, als wolltest Du etwas erreichen, was ganz weit über Dir hängt. Die Hüfte bleibt stabil, der Blick ist nach oben oder geradeaus gerichtet. Du holst die Länge aus den faszialen Armlinien und dem Operkörper. Wiederhole die Übung ca. 30-mal.

2. Side Stretch (mit Wippen)
Aus dem hüft-weiten Stand stellst Du den rechten Fuß mit der Fußaußenkante hinter das linke Bein – Dein Standbein. Dann nimmst Du den rechten Arm nach oben, ohne die Schulter mit zum Ohr zu heben. Der Arm ist lang bis in die Fingerspitzen und Du atmest und spürst in die Dehnung auf Deiner rechten Seite.

Nachdem Du für ein paar Atemzüge die fasziale Seitenlinie statisch gedehnt hast, kannst Du die Seite noch etwas auseinanderziehen und wieder nachgeben, so dass eine Mini-Wipp-Bewegung entsteht. Jede Seite ca. 30-mal wippend üben.

3. Elastisches Springen & Twisten
Zur Vorbereitung machst Du erst ein paar bewusste Schritte auf der Stelle indem Du einen deutlichen Druck mit den Fersen in den Boden gibst. Anschließend kannst Du die Geschwindigkeit erhöhen und springen. Achte dabei auf den federnden Druck der Fersen in den Boden und ein leises Aufkommen. Das Springen sollte sich mühelos anfühlen – vielleicht beginnst Du mit 5 Wiederholungen, läufst zwischendurch auf der Stelle und erhöhst von Mal zu Mal.

Um zu variieren, kannst Du hin- und herspringen oder twisten. Bitte möglichst lautlos springen. Die Übung trainiert Deine Achillessehne, den unteren Anteil der faszialen Rückenlinie.

4. Der Hund mit Fersenlauf
Aus dem 4-Füßler setzt Du die Hände ca. 2 Handlängen weiter nach vorne, ziehst den Bauchnabel nach innen und die Schultern weg von den Ohren. Strecke die Beine und hebe das Steißbein in Richtung Himmel, während Du mit weitgefächerten Händen den Boden von Dir wegschiebst. Der Rücken ist lang, der Bauchnabel dehnt in Richtung Oberschenkel.

Aus dieser Position (dem Hund), beugst und streckst Du abwechselnd die Beine und dehnst dabei die Fersen in Richtung Boden. 20 bis 30-mal im Wechsel üben, dann über den 4-Füßler langsam auflösen.

5. Sprinter & Armschwinge
Du baust die Grundhaltung auf wie in Übung 4, hebst das rechte Bein, die Hüftknochen bleiben parallel zum Boden. Zieh das rechte Knie unter Deinen Bauch, setze den Fuß zwischen Deine Hände in den »Sprinter«. Das rechte Knie ist über dem Knöchel ausgerichtet.

Drück die linke Hand fest in den Boden, drehe aus der Brustwirbelsäule die rechte Schulter auf und strecke den rechten Arm lang in Richtung Himmel. Die Schultern sind vom Ohr weggezogen. Genieße den Stretch auf der faszialen Frontal- und Diagonallinie des Körpers. Komm dann zurück in den Sprinter und wiederhole die Öffnung ca. 5-mal, dann wechsle über den Hund (Endposition Übung 4) auf die andere Seite.

6. Rückenwippe
Aus hüft-weitem Stand lässt Du den Oberkörper nach vorn hängen. Die Beine sind gestreckt, der Rücken rund, Bauchnabel nach innen gezogen. Dein Nacken ist lang und entspannt. Kopf und Arme hängen ganz locker Richtung Boden.

Nun zieh Dich mit den Fingerspitzen 2-3 cm tiefer, als wolltest Du das Gewebe im unteren Rücken sanft etwas in die Länge vorspannen. Dann lass wieder los, so dass ein weiches Wippen und Federn entsteht. Genieß den Stretch auf der faszialen Rückenlinie für ca. 30-mal Wippen.

Für Ressourcen und mehr: blog.comuvo.com

 

Previous
Next

Welches bringt mir Muskelaufbau-Training?

Effektives Muskeltraining bringt Ihnen ganz lukulent: Mehr Muskeln! Selbige Muskeln nötig haben Sie natürlich nicht nur um gut auszusehen, etwa in welcher Tanzschuppen oder am Strand.

1. Muskeln deklinieren Weh tun vor

Wiewohl zum Besten von Ihre Gesundheit ist ein starkes Muskelkorsett immens wichtig. Ein Paradigma: Durch eine schlechte Körperhaltung können Kopfschmerzen entstehen. Jener Grund: eine zu schwache Rückenmuskulatur, die zu Verspannungen neigt. Dem können Sie spezifisch mit Muskelaufbau- und Krafttraining vorbeugen. Wenn auch Sie Rückenschmerzen nach sich ziehen, sollten Sie Sportart nicht vernachlässigen. Im Gegenteil: Die richtigen Muskelaufbau-Übungen stärken Ihre Rückenmuskulatur und schaffen Rechtsmittel. Weitere Gründe zum Besten von Krafttraining:

2. Muskeln zeugen schlank

Ja, Sie nach sich ziehen richtig gelesen: Muskelwachstum hilft beim Sinken. Denn Ihre Muskeln sind welcher Fettverbrenner Nummer 1 – rund um die Uhr. Nun ist es egal, ob sie irgendwas tun oder nicht. Ein Muskel ist immer fertig. Selbige Grundspannung, nachrangig Muskeltonus genannt, verbraucht ständig Leistungsfähigkeit. Heißt im Klartext: Je mehr Muskelmasse Sie besitzen, umso mehr Leistungsfähigkeit kann Ihr Leib verfeuern. Im Fachjargon spricht man von einem erhöhten Grundumsatz. Die Folge: Sie nehmen schneller ab, können leichter Ihr Masse halten, oder reibungslos mehr Nahrung ohne zuzunehmen. Im Schnittwunde verbrauchen Ihre Muskeln etwa ein Viertel welcher Leistungsfähigkeit, die Ihr Leib umsetzt.